Photography
Titelbild-Tierfotografie

Die Tierfotografie

… für mich die einzig wahre Methode ein Tier zu jagen.

Die Tierfotografie ist ein faszinierender Bereich der Naturfotografie. Sie befasst sich mit der Aufnahme von lebenden Tieren. Dabei ist man nicht nur auf den natürlichen Lebensraum der Tiere beschränkt – heute ist Tierfotografie weit mehr, und auch in einem Zoo, Aquarium, mit deinem Haustier zu Hause oder im Studio lassen sich großartige Aufnahmen machen.

„Natur fotografieren ist Erleben aus erster Hand“

Fritz Pölking

Die Wahl des Ortes

Überlege dir welches Tier du wo fotografieren möchtest. Wenn du nun ein wenig darüber nachdenkst, wirst du gleich merken, dass es eine einfachere Variante der Tierfotografie – nämlich an einem räumlich begrenzten/abgegrenzten Ort – gibt, und dann die Königsdisziplin: das Fotografieren in freier Wildbahn.

  1. räumlich begrenzter/abgegrenzter Ort

Hast du dich für die Tierfotografie im Zoo, bei dir zu Hause oder vielleicht sogar in einem Studio entschieden, gratuliere ich dir recht herzlich. Da du dich für einen Ort begeistern konntest, an dem dein Model vermutlich keine oder nur eine eingeschränkte Fluchtmöglichkeit hat, kannst du gleich loslegen!

Zück‘ deine Kamera und auf geht’s!

  1. die freie Wildbahn

Deutlich schwieriger gestaltet sich ein Shooting, wenn du dich für die Variante entschieden hast Tiere in freier Wildbahn zu fotografieren. Hier brauchst du vor allem eines – Geduld!

Es kann sehr hilfreich sein sich vorab mit dem Tier, das du fotografieren möchtest auseinander zu setzen. Wie und wo lebt es? Wie schauen die Spuren aus, die es hinterlässt? Was und wo frisst es gerne?

owl

Werde eins mit dem Ort

Du solltest mit dem Ort eins werden. Lebt das Tier im Wald, sollte es nicht so sein, dass das Fotoshooting dein erster Besuch im Wald ist. Tiere merken sofort wenn sich ein Fremder nähert, der sich nicht mit den Gegebenheiten auseinandergesetzt hat. Du solltest dich zu Hause fühlen und im besten Fall ein Teil der Natur werden.

Die Feinfühligkeit

Natürlich solltest du dich wie ein Gast im Lebensraum des Tieres benehmen und nicht wie ein Rüpel umherstreifen und vielleicht sogar etwas zerstören. Fühl dich ein dort wo du bist. Dazu gehört auch den Moment zu erkennen, an dem es Zeit ist sich zurück zu ziehen – man kann nichts erzwingen. Geh´ mit dem Lebensraum der Tiere respektvoll um!

Der Blickwinkel

Fokus ist wichtig, versuche dennoch nicht fokussiert in der Natur umher zu streifen. Starre nicht nur auf den Boden, weite deinen Blick. Wenn du nur auf den Boden schaust, wirst du das ‚Drumherum‘ nicht erkennen und den perfekten Moment für dein Foto vielleicht verpassen. Dazu gehört es mitunter auch, sich mal auf den Boden zu werfen um den Lebensraum der Tiere aus deren Perspektive zu sehen.

chamaeleon

Auch Tiere spüren, wenn sie fokussiert werden und du verbissen nach Ihnen Ausschau hältst. Sie sind dann meist schnell weg und dann wirst du dann zum Beobachteten.

„Natürlich ist es immer Glück“

Henri Cartier-Bresson

In diesem Sinne wünsche ich dir viel Glück, und übe dich in Geduld was die Tierfotografie angeht –manchmal kann es auch hilfreich sein das ein oder andere Leckerli in der Tasche dabei zu haben. 🙂

Liebe Grüße,
Markus

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